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07.05.2013

Opel News - Opel Ampera
Großes Lob für den Opel Ampera: Das Elektrofahrzeug mit Range-Extender überzeugt nach dem ersten Jahr und 26.000 gefahrenen Kilometern.

Durchschnittlich 0,9 Liter Benzin hat sich der Opel Ampera eines Stephansharter Ingenieurs im vergangenen Jahr für die tägliche Fahrt ins Büro nach Steyr und sonstige Fahrten (dienstlich/privat) genehmigt. Anders gerechnet kommt das bei einer Gesamtfahrstrecke von 26.000 Kilometern einer Ersparnis von 1.500 Liter Treibstoff oder knapp 2.200 Euro gleich. Entsprechend positiv fällt die Bilanz nach den ersten 365 Tagen im „Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerer“, wie Opel seinen umweltfreundlichsten Vertreter nennt, aus. „Elektromobilität in der täglichen Praxis funktioniert problemlos und absolut easy“, bestätigt der Ampera-Fahrer aus Stephanshart.

 

Winter brachte Ampera nicht aus der Fassung

Selbst die Wintermonate konnten den Ampera nicht aus der Fassung bringen. Zwar verringerte sich die effektive Reichweite bei vollen Batterien von ca. 60 auf ca. 40 Kilometer. War die Ladung des 16 kWh-Akkus verbraucht, dann übernahm der konventionelle Vierzylinder-Benziner die Hauptarbeit – und das auch bei durchaus moderaten 4 bis 7 Liter auf 100 Kilometer im reinen Benzinbetrieb. Alles in allem widerlegt der Praxis-Test für den Stephansharter viele Mythen, die seit Jahren rund um das Thema Elektroauto herumgeistern (siehe Kasten).

 

Nur rund drei Euro pro 100 Kilometer

Der Opel Ampera bietet Top-Komfort, ordentlich Leistung und kostet ähnlich viel wie etwa ein VW Passat Allrad oder ein BMW 3er Touring. Großer Unterschied: Mit rund drei Euro pro 100 Kilometer schlägt er sich im Betrieb mit einem Drittel der Ausgaben nieder. Großartig das erste Service: Einzig neue Wischerblätter standen auf der Rechnung! Fazit: Die Ökobilanz eines Elektroautos ist dann optimal, wenn die Batterieladung genau für eine Pendlerstrecke reicht.

Opel Ampera – Mythen und Antworten

  • Mythos Nr. 1: „Elektroautos kosten im Betrieb fast genauso viel wie konventionelle PKWs.“
    Im konkreten Fall war der Vorgänger-Dienstwagen ein sparsames Oberklasse-Fahrzeug (ca. 10 Euro/100km – Tendenz mit Spritpreis steigend). Opel Ampera: ca. 3 Euro/100km. Durchschnittsverbrauch (Benzin) nach den 26.000 Kilometern: 0,9 Liter/100km.

 

  • Mythos Nr. 2: „Elektroautos sind in der Anschaffung zu teuer.“
    Der Ampera bietet ähnliche Ausstattung und Platzverhältnisse wie z.B. ein Audi A5, ist aber günstiger als dieser - und zwar inklusive der Batterie, die sich noch dazu rechnet, wenn man viele Kilometer zurücklegen muss!

 

  • Mythos Nr. 3: „Stromtankstellen sind rar!“
    Man kann bei praktisch jeder Haushaltssteckdose anstecken.

 

  • Mythos Nr. 4: „Bei hohen Temperaturen reduziert die Klimaanlage die Reichweite.“
    Ganz im Gegenteil: je wärmer, desto höher die Reichweite, auch über 30°C (wegen der steigenden Batteriekapazität).

 

  • Mythos Nr. 5: „Fährt man mit Range Extender, ist der Verbrauch höher als bei einem gewöhnlichen Auto“:
    Im reinen Benzinbetrieb genehmigte sich der Ampera zwischen 4 und 7 l/100km.

 

  • Mythos Nr. 6: „Die langen Ladezeiten sind nicht akzeptabel“:
    Ist im Alltagsbetrieb leicht zu handeln. Die Ladezeit an der Ladestation in der Firma bzw. zu Hause beträgt 3-4 Stunden, und den Rest erledigt der Range Extender.

 

  • Mythos Nr. 7: „E-Autos sind nur etwas für den Stadtverkehr“.
    Stimmt nicht. Eine Studie des Fraunhoferinstituts (ist im Internet verfügbar) kommt zu einem anderen Ergebnis: man sollte E-Autos dort einsetzen, wo viel gefahren wird, z.B. im Pendlerverkehr, denn erst ab etwa 8.000 Kilometer pro Jahr stimmt auch die Ökobilanz (was den Primärenergieeinsatz der Batterie betrifft).

 

  • Mythos Nr. 8: „Die CO2 Bilanz ist nicht viel besser“.
    Gegenargument“ des Nutzers: über die (garantierte) Batterielebensdauer werden voraussichtlich ca. 10.000 bis 15.000 Liter (!!) Sprit eingespart. Das ist deutlich mehr, als der gesamte Primärenergiebedarf für die Herstellung eines Personenkraftwagens.