Opel fährt voraus: Bereits ab Juni 2016 finden Sie auf dieser Seite Verbrauchswerte, die auf Basis des für den künftigen WLTP gültigen Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) ermittelt wurden. Anders als im derzeit gesetzlich vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) orientiert sich der WLTP-Fahrzyklus näher am heutigen, realen Fahrverhalten. Damit macht es Opel seinen Kunden einfacher, den tatsächlichen Alltagsverbrauch ihres Fahrzeugs abzuschätzen. Beginnend mit dem Opel Astra testet Opel Schritt für Schritt jedes Modell.

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  • IHR VORTEIL: REALISTISCHERE VERBRAUCHSWERTE.

    Der WLTP-Fahrzyklus berücksichtigt alltagsnähere Gegebenheiten als der bisherige NEFZ-Standard. So können Sie den Alltagsverbrauch Ihres Fahrzeugs besser einschätzen.

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  • WAS IST DER WLTP-FAHRZYKLUS?

    Der WLTP-Fahrzyklus besteht aus mehreren Phasen, die sich an alltäglichen Fahrprofilen von Autofahrern auf der ganzen Welt orientieren.

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DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN ZU DEN NEUEN VERBRAUCHSWERTEN.

Warum ist der NEFZ nicht mehr zeitgemäß?

1992 wurde der „Neue Europäische Fahrzyklus“ (NEFZ) eingeführt. Autos, Straßen und Fahrverhalten haben sich seitdem verändert. Der NEFZ ist ein synthetischer Labortest und dient ausschließlich der Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Fahrzeugen, erhebt jedoch nicht den Anspruch, den Alltagsverbrauch widerzuspiegeln. Dadurch weichen die Realverbräuche oft stark von den NEFZ-Angaben ab. Die Hauptursachen hierfür sind unter anderem:

 

  • zu theoretisches Fahrprofil, das nicht den realen Nutzungsprofilen entspricht
  • zu geringe Beschleunigungenz
  • zu viele Stoppphasen
  • keine Berücksichtigung von höheren Geschwindigkeiten, z. B. auf der Autobahn, damit ist das durchschnittliche Tempo zu gering
  • die Schaltpunkte sind dabei in der Testvorschrift pauschal definiert, d. h. für alle manuell geschalteten Autos identisch
  • optionale Ausstattungen eines Fahrzeugs werden nicht berücksichtigt
Was wird im NEFZ gemessen?

Der NEFZ ist seit 1992 gesetzlich für alle Fahrzeuge bindend. Der NEFZ-Zyklus basiert auf einem eher theoretischen Fahrprofil und besteht aus zwei Teilen: In den ersten 13 Minuten wird eine Fahrt im Stadtverkehr simuliert mit vielen Stop-and-go-Phasen. Die zweite Phase entspricht einer Überlandfahrt mit maximal 120 km/h.

Was sind die vier Phasen des WLTP-Testzyklus?

Um die Werte in Zukunft alltagsnäher zu ermitteln, beruht der WLTP-Fahrzyklus auf einer globalen statistischen Erhebung von realen Fahrprofilen. Dieser beinhaltet vier Phasen mit unterschiedlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten, die repräsentativ für Fahrprofile auf der ganzen Welt sind: langsam (low), mittel (medium), schnell (high) und sehr schnell (extra high). Innerhalb dieser Phasen wird jeweils unterschiedlich stark beschleunigt, gebremst und angehalten, um alltagsnahe Fahrsituationen abzubilden.

Was ist der Unterschied zwischen NEFZ und WLTP?

Seit der Einführung des NEFZ 1992 haben sich Autos und individuelles Fahrverhalten stark verändert. Um die realen Gegebenheiten besser abzubilden, werden daher im „Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“ (WLTP) die Testparameter neu definiert, unter anderem:

 

  • längere Zykluszeiten (30 Min. vs. 20 Min.)
  • reduzierte Standzeiten (13 % vs. 25 %)
  • weitere Strecke (ca. 23 km vs. 11km)
  • höhere Geschwindigkeiten (max. 130 km/h vs. 120 km/h)
  • um fast 50 % höhere Durchschnittsgeschwindigkeit
  • höhere maximale Beschleunigungen und mehr Beschleunigungsphasen
  • ca. 20–30 % höhere Antriebsleistung aufgrund der dynamischeren Fahrsituation
  • realitätsnähere Ermittlung der Fahrwiderstände, die im Verbrauchstest genutzt werden
  • Berücksichtigung der optionalen Ausstattung des Fahrzeugs

 

Mit dem WLTP-Testverfahren ermittelte Werte sind zudem weltweit vergleichbar, während der NEFZ nur für Europa gültig ist.

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Während im bisherigen NEFZ-Zyklus die Werte „innerstädtisch, außerstädtisch und kombiniert“  anhand eines eher theoretischen Fahrprofils ermittelt werden, orientiert sich der WLTP-Fahrzyklus an "echten" Fahrprofilen. Diese basieren auf der Auswertung einer globalen statistischen Erhebung. Resultat sind vier Phasen mit unterschiedlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten: langsam (low), mittel (medium), schnell (high) und sehr schnell (extra high). Innerhalb dieser Phasen wird unterschiedlich stark beschleunigt, gebremst und angehalten, um alltagsnahe Fahrprofile abzubilden. Für jede Motor-/Getriebekombination werden diese Tests jeweils mit der ausstattungsbedingt sparsamsten und der verbrauchsintensivsten Fahrzeugausführung gefahren.

 

Beginnend mit dem Opel Astra testet Opel Schritt für Schritt jedes Modell. Die  veröffentlichten Werte zeigen dabei jeweils für alle Motor-/Getriebekombinationen eine Spannbreite bestehend aus dem geringsten und dem höchsten Verbrauchswert. Hieraus ergibt sich ein guter Anhaltspunkt für den zu erwartenden Alltagsverbrauch eines Modells.

 

Bitte beachten Sie, dass auch die auf dem WLTP-Fahrzyklus basierten angegebenen Werte nach einem normierten, vorgegebenen Fahrzyklus auf einem Testprüfstand ermittelt wurden.

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Die im "Neuen Europäischen Fahrzyklus" (NEFZ) angegebenen Verbrauchswerte sind zwar präzise und gut vergleichbar, perfekt sind sie jedoch nicht. Seit der Einführung des NEFZ 1992 haben sich Autos und individuelles Fahrverhalten stark verändert. Um die realen Gegebenheiten besser abzubilden, werden daher im "Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure" (WLTP) die Testparameter neu definiert.

 

Sie berücksichtigen unter anderem:

  • eine realistischere Fahrdynamik und Außentemperatur
  • eine größere Testdistanz
  • eine höhere Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit
  • weniger Haltezeiten
  • mehr Bremsen und Beschleunigen

 

Aber auch der Einfluss von Zusatzausstattungen spielt im WLTP-Fahrzyklus eine Rolle.